Helicobacter Pylori: »Warum dieser Erreger so gefährlich ist und was Sie dagegen tun können.«
Eine Helicobacter-pylori-Infektion ist ein bakterieller Befall der Magenschleimhaut, der bei den Betroffenen häufig gar keine Beschwerden hervorruft, allerdings die Entstehung von Folgeerkrankungen wie dem Magengeschwür und anderen nicht ungefährliche Folgeerkrankungen begünstigen kann. Die Autorin Susanne Schneider erklärt wichtige Zusammenhänge, die Betroffenen nicht vorenthalten bleiben sollten.
«Wussten Sie,
dass Sodbrennen, Magengeschwüre, Gastritis, Magenkrebs,
Magendrücken, häufige Durchfälle, Blähungen und Sodbrennen dieselbe
Ursache haben können? Ist Ihnen bekannt, dass die Ursache in vielen
Fällen der Helicobacter pylori ist?
Sie haben diesen Namen noch nie gehört und können sich rein gar nichts
unter diesem kleinen winzigen Keim vorstellen? Dann machen Sie sich ab
sofort bewusst, dass dieses Bakterium viele Jahre lang in Ihrem Körper
verweilen kann, ohne dass Sie auch nur die leiseste Ahnung von ihrem
Untermieter haben. Denn oftmals führt der Helicobacter nicht direkt zu
diesen unangenehmen gesundheitlichen Störungen.
Aber irgendwann kommt dann doch der Tag, an dem die Symptome
nicht mehr zu übersehen sind und richtig lästig werden. Mitunter auch
beängstigend und rätselhaft.
Und obwohl der Arzt einen so richtig auf den Kopf stellt, findet er
womöglich nicht heraus, warum man diese lästigen Beschwerden hat.
Denn auch der Arzt denkt nicht immer gleich an diesen kleinen winzigen
Mitbewohner, der sich durch verschiedene Symptome bemerkbar macht
und nicht immer ganz klar abzugrenzende Beschwerdebilder an den Tag
legt.
Warum ist der Helicobacter pylori so gefährlich?
Der Helicobacter ist keine Erfindung unserer Zeit, sondern er hat
nachweislich schon vor vielen hundert Jahren zu Erkrankungen von Menschen geführt. Aber seine wichtigsten Zusammenhänge, die wurden
erst vor sehr wenigen Jahren entschlüsselt.
Bis zum Jahr 1982 war der Helicobacter ein Bakterium unter vielen, und
die von ihm ausgehenden Gefahren waren bis dahin quasi noch gar nicht
bekannt. Obwohl seine australischen Entdecker bereits vor nunmehr fast
30 Jahren auf die Gefahren dieses häufigen menschlichen Mitbewohners
aufmerksam machten, verhallten ihre Erkenntnisse zunächst im Nichts.
Denn mit ihrer Behauptung, ein gefährliches Bakterium in der
menschlichen Magensäure gefunden zu haben, das noch dazu verantwortlich
sei für Erkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre und
Magenkrebs – nein, das war zur damaligen Zeit undenkbar. Hieß es doch
bis dahin immer, dass es für sämtliche Bakterien völlig unmöglich sei, in
der unwirtlichen Magensäure überhaupt zu überleben.
Doch durch ihre Hartnäckigkeit und mutigen Selbstversuche bewiesen
die beiden Australier der medizinischen Welt, dass der Helicobacter pylori
tatsächlich viele Jahrzehnte lang sein Unwesen im menschlichen Magen
treiben kann und gefährliche Magenerkrankungen auslöst. Ihre
Forschungen wurden schließlich nicht ohne Grund 2005 mit dem
Medizinnobelpreis belohnt.
Heutzutage ist es keine Frage mehr, dass diverse Magenerkrankungen
eben nicht die typischen Managerkrankheiten sind, als die sie so viele
Jahre lang bezeichnet wurden. Denn immerhin sind 90 % der
Magengeschwüre auf die Mitwirkung des unliebsamen Mitbewohners zurückzuführen. Und auch bei der Magenschleimhautentzündung und
Magengeschwüren ist fast immer der Helicobacter beteiligt.
Neue ganzheitlichere und möglicherweise wirkungsvollere Therapiemöglichkeiten für HP-Betroffene
Die Liste der Erkrankungen, für die dieses Bakterium zumindest
mitverantwortlich ist, liest sich tatsächlich beängstigend. Und die Ausmaße
der Helicobacter-Infektionen sind mittlerweile ohne Übertreibung
als gigantisch zu bezeichnen. Denn wussten Sie, dass die Helicobacter-
Infektion immerhin die weltweit häufigste Infektion ist, die durch ein
Bakterium ausgelöst wird? Eigentlich kein Wunder, wenn man davon
ausgeht, dass heutzutage 75 % der Weltbevölkerung mit dem
Helicobacter infiziert sein soll. Immerhin sprechen wir hier von über 4
Milliarden Menschen. Und all diese Menschen tragen aufgrund des
Helicobacters ein sehr hohes Risiko, an gefährlichen Magenerkrankungen
wie Magengeschwüren und Magenkrebs zu erkranken.
Ganz klar, dass man da nicht dazu gehören möchte.
Doch was ist zu tun, damit man nicht ein Teil dieser gigantischen
Statistiken wird? Welche Vorbeugemaßnahmen schützen sinnvoll? Oder
wie wird man diesen unliebsamen Mitbewohner wieder los, wenn man
ihn schon in sich trägt?
Oder was ist zu tun, wenn der Helicobacter bereits kräftig zugeschlagen
und zu einer der gefürchteten Erkrankungen geführt hat? Wie behandelt
man die Magengeschwüre, den Magenkrebs oder die Gastritis, wenn
diese durch den Helicobacter ausgelöst wurden? Wie Sie sehen, wirft der Helicobacter viele Fragen auf, die nach
Antworten suchen.
Um Helicobacter-Pylori-Betroffenen bei vielen aufkommenden Fragen wertvolle Hilfestellung bieten zu können, möchte ich Ihnen meinen neuen Ratgeber
"Helicobacter pylori - Der Auslöser von Magenkrebs und anderen Magenkrankheiten" vorstellen. Dank der Zusammenarbeit mit tollen Ärzten und Therapeuten entstand dieser Ratgeber, der soeben als Taschenbuch im Rainer Bloch Verlag erschienen ist.
Mein Buch beleuchtet diese mysteriöse Erkrankung von allen Seiten, deckt bisher Unbekanntes auf und bietet Ihnen wichtiges Hintergrundwissen zum Thema.
Lesen Sie im folgenden Abschnitt genauer, was Sie beim Lesen meines Buches erwartet. Ich grüße Sie herzlich und wünsche Ihnen schon einmal alles Gute und allzeit viel Gesundheit.»
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Helicobacter Pylori
-
Der Auslöser von Magenkrebs und anderen Magenkrankheiten
Susanne Schneider, 1. Auflage 2010
Taschenbuch, 121 Seiten
Rainer Bloch Verlag
Lieferzeit ca. 2-3 Werktage

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